Feldberger Seen

Der Feldberger Haussee

Haussee

Der See liegt im Naturpark Feldberger Seenlandschaft in der gleichnamigen Gemeinde nordöstlich von deren Hauptort Feldberg.

Der Feldberger Haussee ist während der Weichseleiszeit entstanden. Er ist als glazialer Zungenbeckensee in einem Endmoränengebiet eingebettet.

Der See hat eine ungefähre Länge von 1,91 Kilometern und eine ungefähre Breite von 860 Metern sowie eine durchschnittliche Tiefe von rund fünf Metern. Er unterteilt sich in drei Becken, dem Nordbecken mit einer maximalen Tiefe von 12 Metern mit der Insel Grabenwerder und der Liebesinsel, dem Stadtbecken mit einer maximalen Tiefe von 9 Metern und dem Kleinen Haussee mit einer maximalen Tiefe von 10 Metern, der durch die Halbinsel Amtswerder vom Stadtbecken getrennt ist. Auf den Inseln im Nordbecken wurde einstmals Kreide abgebaut. Der südlichste Teil des Kleinen Haussees wird als Molkereibucht bezeichnet, denn 1888 wurde in Feldberg eine Molkereigenossenschaft gegründet.

Quelle: Wikipedia

Breiter Luzin

Der See hat eine ungefähre Länge von rund 3,3 Kilometern und eine Breite von 1,8 Kilometern. Er befindet sich im Naturpark Feldberger Seenlandschaft nordöstlich von deren Hauptort Feldberg, in Mecklenburg-Vorpommern im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Ostmecklenburg.

Er ist ein glazialer Zungenbeckensee der während der Weichseleiszeit entstanden ist. Der Breite Luzin ist der zweittiefste See in Mecklenburg-Vorpommern.

Der See ist in zwei Teile gegliedert, die durch die Landzunge Mönkenwerder getrennt sind. Der westliche Teil ist der deutlich größere und tiefere. Das nordwestliche Ufer ist unter und über Wasser sehr steil, weshalb sich dort auch kaum Schilf befindet. Größtenteils ist es mit Mischwald bestanden dessen Hauptbestandteil Rotbuchen sind. Der südöstliche Teil des Sees ist von Weide- und Ackerflächen begrenzt. Am Ufer befindet sich jedoch auch dort ein Schwarzerlengürtel. Ebenso ist das südöstliche Ufer flacher und besitzt einen breiten Schilfgürtel. Der östliche Teil des Sees (Lütter See) ist deutlich kleiner und flacher, besitzt zwei zentral gelegene Inseln und ist bis zu 10 Meter tief. Die Ufer sind verhältnismäßig flach, größtenteils beschilft und bewaldet. Der Hals, der durch den Bau des Erddamms vom Schmalen Luzin abgetrennt wurde, muss jetzt dem Breiten Luzin zugeordnet werden.

Quelle: Wikipedia

Schmaler Luzin

Schmaler Luzin

Der nur 150 bis 300 Meter breite See liegt im Naturpark Feldberger Seenlandschaft südöstlich von dessen Hauptort Feldberg. Er befindet sich in dem 1939 angelegten Naturschutzgebiet Hullerbusch und Schmaler Luzin. Das Gebiet war jedoch auf Anweisung des Großherzogs von Mecklenburg-Strelitz schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts geschützt. Der See erstreckt sich auf einer Länge von etwa sieben Kilometern von Feldberg im Nordwesten nach Carwitz im Süden bzw. Südosten.

Der Schmale Luzin ist größtenteils von Steilhängen umgeben. Eine Ausnahme befindet sich im Bereich der Bäk. Gegenüber dieser befindet sich in Richtung Hullerbusch ein Verlandungsgebiet. Gegenüber der Kleingartenanlage findet man in Richtung Wittenhagen Wiesenland. Jedoch ist auch dort der Uferbereich wie fast überall mit Schwarzerlen bestanden. Bis Carwitz findet sich dann am Ufer Mischwald. Den Hauptbestandteil des Mischwaldes bilden Rotbuchen. Eine Ausnahme bildet der Bereich von der Toten Bucht bis zum Carwitzer Becken, an dem Nadelwald anzutreffen ist. Die Ortslage Carwitz, in der sich einige Grundstücke am See befinden, ist neben der Kleingartenanlage Feldberg die einzige Stelle des Sees, an der sich nur äußerst wenige Bäume befinden.

Der See entstand – wie alle Seen dieser Region – als Hinterlassenschaft des Pommerschen Stadiums der Weichseleiszeit vor etwa 15.600 Jahren. Er liegt in einem Endmoränengebiet und ist ein glazialer Rinnensee, also eine ehemalige Schmelzwasserrinne unterhalb des Gletschereises, die sich nach dem Rückgang des Eises dauerhaft mit Wasser füllte. Dementsprechend ist der See mit bis zu 34 Metern relativ zur geringen Breite auch sehr tief.

Der Schmale Luzin besteht aus dem Nordbecken, welches heute vom Erddamm bis zur Luzinfähre reicht, max. 14 m tief ist und 3,42 Mio. m³ Wasser enthält, dem Hauptbecken mit Toter Bucht, welches von der Luzinfähre bis zum Schmal reicht, max. 33,5 m tief ist und 6,83 Mio. m³ Wasser enthält sowie dem Carwitzer Becken, welches sich vom Schmal bis zur Bäk erstreckt, max. 33 m tief ist und 10,50 Mio. m³ Wasser enthält. Ursprünglich gehörte der Hals des Breiten Luzins zum Schmalen Luzin. Durch den Bau des Erddamms wurde der Hals limnologisch vom Schmalen Luzin abgetrennt. Das Schmal mit einer Breite von 70 m und einer Grundtiefe von nur 7 m ist die schmalste Stelle des Sees. Es verbindet das Hauptbecken mit dem Carwitzer Becken in westlicher Richtung.

Quelle: Wikipedia